
Weil das Leben so viel mehr ist,
als wir denken können.

Bildung ist Begleitung im Leben.
Unsere Haltung ist wesentlich.
Wissen und Fühlen. Es braucht beides.
Nachhaltige Bildung wirkt tief.
In Beziehung. Immer wieder.
Als Lehrer*innen, Eltern und Gesellschaft begleiten wir Menschen auf dem Weg ins Erwachsensein. Lebendige Führung unterstützt gesundes Wachsen. Sie stärkt Selbst-Bewusstsein und die Fähigkeit, mit sich und anderen in Beziehung zu treten. Wenn ich mich selbst spüre, kann ich auch andere spüren. Beides ist Voraussetzung für ein gutes Zusammenleben auf einem gesunden Planeten. Die gute Nachricht: All das können wir lernen.
Herausforderungen im Bildungsalltag
Als Verantwortliche an pädagogischen Ausbildungsstätten wie Universitäten oder Pädagogischen Hochschulen, als Lehrperson oder Direktor*in einer Schule kennen Sie die Kluft zwischen Anspruch, Möglichkeiten und Realität. Der Alltag fordert oft einen Spagat zwischen Idealismus und Selbstschutz, pädagogischem Einsatz und administrativen Tätigkeiten, Vorgaben und Herzensthemen, Emotionen und Sachlichkeit, Eigen- und Gesamtinteresse.
Tun, was wir können
Mit meinem Angebot kann ich das System nicht ändern. Gleichzeitig habe ich mich entschlossen, einfach das zu tun, was ich kann: Dort einen Unterschied zu machen, wo es möglich ist. Das Bildungswesen in einem Bereich zu ergänzen, der - vor allem in Hinblick auf die Herausforderungen der Zukunft - viel zu kurz kommt: Körperintelligenz, Beziehungsarbeit, emotionaler Halt, traumasensible Pädagogik und Selbst-Bewusstsein. Da genügt es nicht, darüber zu reden. Genau hier setzte ich an: Wir trainieren unsere internen und externen Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeiten.
Dringliche Themen unserer Zeit - und mögliche Antworten
Überlastung, Ausbrennen
"Ich bin wirklich interessiert. Aber es ist einfach zu viel!"
Kennen Sie dieses Gefühl? Schon in meiner eigenen Schulzeit hat es mich begleitet, und als Lehrerin ging es mir genauso. Ständige Überlastung war Teil meines Systems. Es war normal. Bis nichts mehr ging. Das muss nicht sein. Wir dürfen für uns selbst sorgen. Das ist nicht egoistisch, sondern notwendig - in allen Bereichen des Bildungssystems, sowie der Gesellschaft. Systemische Zusammenhänge jenseits von Schuldzuweisungen bringen Klarheit im Großen und Gewissheit im Kleinen: Es geht auch anders.
Zukunftsängste
Die Zeiten sind herausfordernd, die Nachrichten oft schlecht - da ist es kein weiter Weg zu einem angstvollen Blick in die Zukunft. Wir können die Welt nicht retten, und Kriege die rundherum ausgefochten werden als Einzelne nicht beenden. Aber wir können lernen, mit unseren Ängsten umzugehen. Schließlich ist unsere Angst für niemanden hilfreich, im schlimmsten Fall lähmt sie uns oder macht uns selbst und unserem Umfeld das Leben schwer. Inneren Frieden können wir finden und trainieren.
Sprachförderung
Dieselbe Sprache zu sprechen ist ein großes Thema in unserer globalisierten Welt, das bis in unsere Schulen hineinreicht. Wir sprechen und denken vielleicht in unterschiedlichen Sprachen, das können wir als Bereicherung oder Herausforderung sehen. Unsere Körperwahrnehmung ist in der Tiefe vor allem eines: Menschlich. Hier kann Verständigung beginnen. Weniger reden, mehr spüren. Fangen wir jetzt an.
Gewaltprävention
Ja! Wenn wir uns selbst gut spüren und unsere Bedürfnisse wahrnehmen, können wir früher merken, was in uns geschieht. Innehalten, reinspüren, ausdrücken. Eigene Grenzen wahrnehmen, Bedürfnisse formulieren, und dadurch auch andere wahrnehmen. Das können wir lernen.
Suchtprävention
Manchmal greifen wir zu Ersatzhandlungen, wenn wir eigene Bedürfnisse und innere Zustände nicht gut wahrnehmen können. Die Sprache des Körpers, seine Intelligenz, verstehen zu lernen, kann dabei helfen, einen anderen Zugang zu uns selbst zu entwickeln. Dafür brauchen wir manchmal Unterstützung und Training. Schule als sicherer Ort, an dem erste Schritte und weitere Fort-Schritte möglich werden. Das brauchen wir.
Was bewirkt mein Angebot?
Ob im Kollegium oder direkt in der Schulklasse: Echte Veränderung beginnt dort, wo wir uns selbst spüren und ausdrücken lernen. In meinen Trainings öffne ich geschützte Räume für Jugendliche und Erwachsene:
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Für Pädagog:innen & Teams: Verstehen, worum es geht. Raum zum Durchatmen. Wir stärken die eigene Stabilität und Regulierungsfähigkeit – denn nur wer selbst Halt spürt, kann Halt geben.
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Für Jugendliche & Gruppen: Ein praktisches Erleben von Körperwahrnehmung, eigenen Grenzen und echtem Miteinander. Ganz ohne Leistungsdruck, dafür mit viel Raum für das, was sie gerade bewegt.
Als ehemalige Lehrerin weiß ich: In der Bildung der Zukunft geht es nicht um noch mehr Information. Es geht um die Fähigkeit, in Beziehung zu bleiben – mit sich selbst und miteinander.
Anknüpfung an Lehrplan und Bildungsziele
Neben den allgemeinen Herausforderungen in Gesellschaft und Bildung, finden sich auch in den allgemeinen Bildungszielen und Lehrplänen fachliche Anknüpfungspunkte für erfahrungs- und reflexionsbasierte-Ansätze. Über allem steht das Bildungsanliegen einer nachhaltigen Entwicklung, das in österreichischen Lehrplänen (AHS, BHS) verankert ist und über einzelne Unterrichtsgegenstände hinausreicht.
In meiner Arbeit setzen wir uns mit Zukunftsfragen, gesellschaftlichen Konflikten, Kommunikation und Zusammenleben sowie Körperwahrnehmung, Vertrauen und Gesundheit auseinander. Sie knüpfen an Inhalte und Bildungsziele verschiedener Unterrichtsgegenstände an, etwa Geografie und wirtschaftliche Bildung, Ethik, Deutsch und lebende Fremdsprachen, Geschichte und Politische Bildung sowie Biologie und Umweltbildung.
Je nach Thema, Unterrichtsfach und Lerngruppe werden die Inhalte und Methoden abgestimmt
Formate, Vorträge und vertiefende Einblicke
Tiefgreifende Transformation, ganzheitliches Lernen an unsere Schulen und Lehrerbildungseinrichtungen zu bringen, ist mir ein Herzensanliegen. Ich habe in Form der systemischen Zukunftswerkstatt unterschiedliche Formate entwickelt, die einen ersten Einblick, tiefgehende Erfahrungen und Trainingsmöglichkeit bieten.
Ich gestalte auch Vorträge zum Thema, gerne gehe ich auf Anfrage auf einen der oben genannten Aspekte näher ein. Gedanken dazu finden Sie auch regelmäßig in meinem Blog zur Bildung für die Zukunft.
Warum mache ich das?
Ich bin überzeugt, dass wir alle im Leben eine besondere Aufgabe haben, ein besonderes Talent, besondere Fähigkeiten. Diese wollen gelebt werden. Mein Werdegang hat mich von einer Station zur nächsten geführt, meine letzte berufliche Tätigkeit an einer Schule habe ich mit der Gewissheit beendet, dass mein Beitrag zur Bildung für junge Menschen jetzt einen anderen Weg nehmen will. Was junge Menschen erlebt haben und was die Politik zu den Ergebnissen meines ersten Projekts zu sagen hatte, können Sie hier erfahren.
Gesellschaftlicher Wandel ist in vollem Gange – das erleben wir tagtäglich. Wie kann Bildung unter diesen Bedingungen menschlich bleiben und zugleich Orientierung geben? Neben unseren persönlichen Erfahrungen und den strukturellen Veränderungen unserer Gesellschaft beschäftigt sich auch die Forschung intensiv mit dieser Frage.
Was sagt die Forschung?
International gehen Bildungsforschung und Lehre in Richtung tiefgreifende Transformation. Ob die Leistungsvereinbarungen oder der Gesamtentwicklungsplan für österreichische Universitäten, die Foresight-Initiative des UNESCO MOST-Programms für Management of Social Transformation oder GreenComp, der offizielle europäische Kompetenzrahmen für Nachhaltigkeit der Europäischen Kommission – alle rufen dazu auf, Menschen und Institutionen zu stärken, Zukunftsvorstellungen und mögliche Zukünfte zu nutzen, um sich in Situationen der Ungewissheit besser orientieren und in der Gegenwart fundierte Entscheidungen treffen zu können. Mögliche Zukünfte? In meiner pädagogischen Arbeit verbinde ich systemisches Denken mit erfahrungsbasiertem Lernen – damit neue Perspektiven nicht nur gedacht, sondern auch erlebt und weiterentwickelt werden können. Das stärkt gleichzeitig unsere Gegenwart.
Die Stimme der Junge Menschen
Teilnehmer*innen der Systemischen Zukunftswerkstatt
„Ich fand das Experiment sehr interessant, da es meine Sichtweise auf viele Dinge verändert hat. Essenziell war, dass sich jeder in seine Rolle einlebt und in eine eigene Welt eintaucht. Es war ein Abbild der realen
tagespolitischen Handlungen und hat uns gezeigt, dass für Lösungen Zusammenhalt und Vertrauen enorm
wichtig sind. Ich denke, dieses Konstrukt könnte das politische Verständnis bei jungen Menschen stärken und ihnen helfen, Andersdenkende außerhalb ihrer Bubble zu verstehen.“
Michael, 16
„Die Methode war sehr cool und entspannt, sodass kein Druck herrschte, sondern ein schönes Miteinander.
Ich würde es sehr weiterempfehlen!“
Jana, 17
„Es war interessant, von anderen die Meinungen in ihrer Rolle zu hören, besonders wenn eine Person sich
mit dieser Rolle (im eigenen Leben) nicht identifiziert. Es war auch schön zu beobachten, als sich etwas bewegte, wenn auch in die „falsche Richtung“ – man hatte das Gefühl, es wird daran gearbeitet.
Generell nehme ich mir mit, dass, um ein Ziel zu erreichen, alle dabei sein müssen. Es muss ein klares Zeil geben, damit jeder weiß, was erreicht werden soll. Es gehört Mut dazu, etwas zu verändern, und auch viel Zeit.“
Hannah, 17
„Ich habe sehr viel gelernt. Es war besonders gut, dass wir alle ein Mitspracherecht hatten und alle immer
dabei waren und was beigetragen haben. Die Vorarbeit war sehr wichtig, besonders das Feststellen des aktuellen Standes und wo wir hinwollen.
Die letzten Stunden haben uns (fast) allen geholfen zu verstehen, dass man zusammenarbeiten muss, um ans Ziel zu kommen. Es war eine gute und interessante Erfahrung!“
Leonie, 16
„Mir hat diese Lehrmethode gefallen. Auch wenn ich nicht immer alles wörtlich verstehen konnte, haben unsere Demonstrationen geholfen. Es haben sich alle beteiligt, unsere Zusammenarbeit hat uns geholfen.“
Masha, 17, urspr. Ukraine
„Zu sehen wie jeder in seiner Rolle war und es Schritt für Schritt aufs Ziel zu ging hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Diese Art zu lernen ist nicht nur lustig, sondern auch erfolgreicher. Es war sehr interessant, wie sich die Sache entwickelt hat, und durch eine Bewegung sich jede Person angepasst hat. Ich finde es soll mehr solcher interaktiven Lernmethoden geben, da sowohl Lehrer als auch Schüler davon
profitieren.“
Marco, 17
„Es war sehr interaktiv und alle haben wirklich mitgewirkt, auch wenn es zu Beginn für manche Überwindung gekostet hat. Das Thema wurde dadurch besser veranschaulicht und gleichzeitig die Klassengemeinschaft gestärkt. Außerdem hat man sich sehr gut in eine Rolle und die Situation
hineinversetzen können. Sehr coole Methode!“
Isabella, 16
„Es gibt einen ganz anderen Einblick in das Thema. Ich weiß zwar nicht, ob es so realitätsgetreu ist, aber die
Erfahrungen daraus sind sehr wertvoll. Es regt zum Denken an und lässt mich die Perspektive der anderen sehen. Wir haben gut gesehen, welche Aktion welche Folge hat, z.B. wenn jemand ausgeschlossen wird.
Man lernt auf spielerische Weise und es macht Spaß.“
Benjamin, 17
Ich finde das ganze Konzept sehr interessant, weil man aus den Schlussfolgerungenetwas fürs ganze Leben lernt, in unserem Fall: „Hindernisse bringen uns ans Ziel.“
Lorenz, 17
Transformative Methoden sichtbar gemacht
Politische Resonanz
Bundesminister Christoph Wiederkehr, MA
Liebe Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse des BORG Oberndorf,
herzlichen Dank für eure ausführliche Nachricht und die spannenden Einblicke in euer Projekt zur Europäischen Migrationspolitik. Systemische Aufstellungsprozesse bieten eine kreative und tiefgehende Möglichkeit, komplexe Themen zu bearbeiten, und fördern das gegenseitige Verständnis – damit eröffnen sie einen menschlichen Zugang zu einer der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit.
Die Werte, die ihr hervorhebt – Respekt, Kompromissbereitschaft und der Mut, den ersten Schritt zu wagen – sind elementar, nicht nur im Kontext der Migrationspolitik, sondern auch für das Zusammenleben in einer demokratischen und solidarischen Gesellschaft. Es freut mich besonders, dass die Methode der systemischen Aufstellung euch inspiriert hat. Solche Ansätze können wertvolle Impulse für viele schulische Bereiche liefern – euren Hinweis nehme ich daher gerne auf.
Ich wünsche euch weiterhin viel Freude und Erfolg bei euren Projekten und danke euch herzlich für die bewegende Botschaft, die ihr mit eurer Arbeit vermittelt. Euer Engagement und eure Auseinandersetzung mit diesen komplexen Fragen macht Mut und zeigt, wie viel Potenzial in jeder und jedem von euch steckt!
Lena Schilling
Mitglied des Europäischen Parlaments
Liebe 6. Klasse des BORG Oberndorf,
wir sind wirklich beeindruckt von eurem Projekt und dem Engagement, mit dem ihr euch der europäischen Migrationspolitik genähert habt. Euer Zukunftsszenario, die gewählten Rollen und besonders euer gemeinsames Ziel zeigen nicht nur politisches Verständnis, sondern auch ein großes Maß an Empathie und Weitblick.
Gerade in Zeiten, in denen Migration oft nur als Herausforderung dargestellt wird, ist es umso wichtiger, dass junge Menschen wie ihr zeigen: Es kann auch anders gehen – mit Respekt, Mut und dem klaren Wunsch nach Gerechtigkeit.
Bleibt so engagiert und mutig – genau solche Stimmen braucht Europa!
Patrick Lobis
Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich
Sehr geehrte Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse des BORG Oberndorf,
Sehr geehrte Frau Mag. Lindner-Fally,
herzlichen Dank für Ihre Nachricht! Ihr Projekt zur europäischen Migrationspolitik hat uns an der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich sehr beeindruckt. Sie sind mit einem hohen Maß an Kreativität, Empathie und Lösungorientiertheit an das Thema Migration herangegangen. Sich mit Respekt zu begegnen, offen für Kompromisse zu sein und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten – das sind wesentliche Merkmale unserer Europäischen Union.
Der Umgang mit Migration ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Der Ansatz der Kommission ist es, irreguläre Migration zu bekämpfen und legale Migration zu fördern. Dies ist ein nicht ganz einfacher, aber unerlässlicher Balanceakt zwischen Humanität und Ordnung, zwischen Schutz und Offenheit.
Lukas Mandl
Mitglied des Europäischen Parlaments
Liebe Schülerinnen und Schüler,
herzlichen Dank für Eure Nachricht und für die Vorstellung Eures Projekts zur europäischen Migrationspolitik! Es ist wirklich bemerkenswert, wie intensiv und kreativ ihr euch mit einem so komplexen und zugleich wichtigen Thema auseinandergesetzt habt. Besonders euer Zugang – mit Rollen wie „Menschlichkeit“, „Grenzzaun“ oder dem „Verhandlungstisch“ – zeigt nicht nur Einfühlungsvermögen, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Herausforderungen, mit denen sich Politik auf EU-Ebene konfrontiert sieht.
Im Europäischen Parlament setzen sich viele Abgeordnete – darunter auch Herr Abgeordneter Mandl sowie Herr Abgeordneter Lopatka – für genau diese Werte ein. […]
Vielen Dank, dass Ihr Eure Gedanken mit uns geteilt habt – und macht weiter so! Euer Engagement zeigt, dass junge Menschen mit ihrem Einsatz wichtige Impulse für die Politik geben können.





